dena-Gebäudereport 2025

Im Hinblick auf den Gebäudesektor war 2024 ein ereignisreiches Jahr. Mit dem Inkrafttreten der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) wurden Anfang 2024 wichtige politische Rahmenbedingungen gesetzt. Kurz danach startete die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Im Mai 2024 bestätigte dann der Rat der Europäischen Union die Novelle der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) und rückte damit die ganzheitliche Betrachtung eines Gebäudes wieder stärker in den Mittelpunkt.

Der frisch erschienene „Gebäudereport 2025“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) untersucht, welchen Beitrag Gebäude zum Klimaschutz leisten. Der jährlich herausgegebene Bericht bietet neben einem Überblick über die Gesetzgebung und deren Auswirkungen für den Gebäudesektor auch eine verlässliche Datenbasis zu Gebäudebestand, Wärmeerzeugung, Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch, Baukosten und Förderungen. Er zeigt zudem positive Entwicklungen wie den Anstieg bei der Nachfrage nach Energieberatungen, den Boom im Bereich Photovoltaik oder die erhöhte Nachfrage nach der Wärmepumpen-Förderung im Zuge des BEG auf.

„Die Zahlen zeigen deutlich, dass wir erneut die Klimaziele im Gebäudesektor verfehlen. Noch immer werden 79 Prozent der knapp 20 Millionen Wohngebäude mit Öl und Gas beheizt. Erneuerbare Energien spielen im Bestand bisher eine zu geringe Rolle. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen hier gemeinsam den eingeschlagenen Weg der Wärmewende entschlossen fortsetzen.“

Corinna Enders (Vorsitzende der dena-Geschäftsführung)

Den gesamten Bericht mit allen Zahlen und Fakten finden sie unter: Gebäudereport 2025

Quelle: ZVEH / dena

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